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Was ist los bei den Pfadis

Hier findet ihr Berichte zu den Lager und Aktionen des Pfadfinder*innen Stamms "Fredy Hirsch Kreuzberg" des Verbands Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder (VCP).

PFADFINDERSOMMER 2020 BERICHT: HAJK DER SIPPE HABICHT UND VOM SOLA 2020 (JESSE, 13)
Bei unserem Stammeslager, dem ersten seiner Art im Stamm Fredy Hirsch, waren nur Mitglieder unseres Stammes anwesend. Wir wollten die Ansteckungsgefahr während der Covid-19 Krise so gering wie möglich halten. Das Lager war spontan geplant. Aber dennoch hatten wir viel Freude und Spaß. Anstatt mit einer Anfahrt begannen wir mit einem Hajk, bei welchem jede Sippe mit ihrer*m Gruppenleiter*in zu unserem Bundeszeltplatz bei Großzerlang gewandert ist.
Meine Sippe Habicht hat sich am ersten Tag am Jugendturm getroffen. Dort haben unsere beiden Sanis, Nicole und Brötchen, bei jedem von uns Fieber gemessen – auch das eine Vorsichtsmaßnahme wegen Corona. Anschließend sind wir mit dem Regionalzug nach Zehdenick gefahren. Nach einem Einkauf sind wir endlich losgewandert. Am frühen Abend kamen wir am ersten Schlafplatz an – wunderschön an einem See gelegen. Nach einer kühlen Nacht sind wir am nächsten Morgen erstmal in ein Ziegeleimuseum, das manchen von uns als nicht so spannend in Erinnerung geblieben ist. Wir haben danach auch nur noch acht Kilometer geschafft…
Am dritten Tag waren es dann schon 17 Kilometer. Bei der Hitze schon sehr anstrengend, aber es gab zwischendurch Abkühlung. Wir sind von Brücken in glasklare Seen gesprungen, haben gebadet und ausgeruht. Weiter ging es mit einer 23-Kilometer-Wanderung an unseren Zielort Grosszerlang, wo wir abends ankamen. Unterwegs hat Franz mit einer Tradition dieses Lagers angefangen: Witzige Fragen stellen. Gibt es Zahnspangen eigentlich auch mit Geschmack? Das hat den Hajk durchaus erträglicher gemacht.
An den ersten Lagertagen waren zwei Sippen da: Habicht und Truthahn. Wir haben die Kohten, Jurten und unser Lagertor aufgebaut, die sich dann im Laufe des Tages mit den anderen Hajkgruppen gefüllt haben. Am Tag darauf haben wir für unser Lagermotto „Die Tribute von Panem“ Quartiere gebaut. Wir haben Holz aus dem Wald geholt und damit Tipis und Wegblockaden gebaut. Dabei haben wir uns Geschichten zu unserem Distrikt ausgedacht und uns Namen gegeben. Außerdem haben wir uns Stärken und Schwächen für unsere Gruppen überlegt, uns diese gegenseitig vorgestellt und ein Burgenkampfturnier in den Distrikten gespielt.
Nach einem trockenen Mittagessen (Brot) und einer riesigen erfrischenden Badepause haben wir ein von Konrad erklärtes Spiel entdeckt. Das Wasser-Hut-Spiel. Dazu braucht man zwei Stege und flaches Wasser. Zwei Teams, die den Hut jeweils auf den Steg des anderen Teams ablegen mussten – natürlich mit Gegenwehr. Es hat großen Spaß gemacht (fast allen). Nach einem feuchten Abendessen (Kaiserschmarrn) und einem großen Singeabend sind wir müde und zufrieden ins Bett gegangen.
Am darauffolgenden Tag ging es mit den Tributen von Panem weiter. Um mehr Macht und Reichtum zu gewinnen, traten die Distrikte in einem Geländespiel gegeneinander an. Und zwar mit Farbe. Das Ziel war es, die anderen so oft wie möglich mit Farbe zu markieren. Am Schluss haben wir allerdings bemerkt, dass es keinen Sinn hat, gegeneinander zu kämpfen, da wir so sehr mit verschiedenen Farbklecksen markiert waren, dass wir nicht mehr wussten, wer zu welchem Team gehört. Die fünf Distrikte haben sich zum bunten Distrikt zusammengeschlossen. Farbverschmiert ging es in die nächste Badepause, um die ökologische Farbe abzuwaschen und im Wasser zu spielen. Der spätere Singeabend war sehr schön, berauschend und der perfekte Lagerabschluss. Die etwas Älteren haben noch ein Nachtgeländespiel gespielt: „Capture the Flag“. Ein schöner Abschluss.
Der letzte Tag war dann unser Abbau- und Abreisetag.
Das Lager hat sehr viel Spaß gemacht und wir als Stamm FHX danken der Küche, den Materialwärten, dem Aufbauteam, Alex und Jacob und den anderen Eltern für das Transportieren und Einladen des Materials, sowie den Leitern und der Sola-AG dieses Lagers. Und natürlich auch den Meutlingen und Sipplingen, die mit Elan mitgewirkt haben.
Jesse, aus der Sippe Habicht (ich hoffe bald Hippogreif)

BERICHT: HAJK DER SIPPE KOLIBRI (JETTE, 14)
Auch unsere Sippe Kolibri vom Stamm Fredy Hirsch ist in den Sommerferien auf Wanderschaft gegangen, mit dem Ziel Großzerlang. In 3 Tagen sind wir von Wustrau-Radensleben nach Großzerlang gehajkt und haben dabei sehr viel erlebt.
An Tag eins haben wir uns vor unserem Jugendturm getroffen, um alles vorzubereiten und nochmal durchzugehen. Nach diesem Start sind wir mit der Bahn nach Wustrau-Radensleben gefahren. Dort sind wir erst mal baden gegangen. Nach dieser Pause sind wir noch ungefähr 14 Kilometer gelaufen. Wir waren alle echt müde und unsere Beine taten weh, also haben wir uns auf die Suche nach einem Schlafplatz gemacht. Aber erst mussten wir uns Essen kochen. Es gab Nudelmatschepampe mit Tomatensoße gemixt. Unsere Delikatesse. Als wir alle satt waren, war es noch später, und wir mussten gezwungenermaßen auf einem privaten Grundstück schlafen. Als wir also dort unsere Lager aufgebaut hatten und uns todmüde in unsere Schlafsäcke gekuschelt hatten, kam die Polizei, weil sie uns für Einbrecher hielt. Sie waren aber sehr freundlich und haben uns eine Wiese direkt vor ihrer Wache angeboten. Und wir mussten unser Gepäck nicht tragen, denn die wurden im Streifenwagen transportiert, und unser dreckiges Geschirr vom Abendessen haben auch die Beamten getragen. Die haben uns wahrscheinlich angesehen, wie erschöpft wir vom Tag waren. Am nächsten Morgen liefen viel durch Wälder und Felder bis wir irgendwann auf eine andere Sippe trafen, mit denen wir dann in einem See baden gegangen sind und gegessen haben. Dann haben wir auf einem Reiterhof gefragt, ob wir dort im Heu schlafen dürften, was wir dann auch gemacht haben. Nach ein paar Runden „Werwolf“ sind wir alle ins Bett gefallen, und trotz Simons Schnarchen hatten wir die angenehmste Nacht.
Am dritten Morgen liefen wir ausgeschlafen los, und zwar querfeldein auf Jägerpisten, somit waren wir am schnellsten und legten die meiste Strecke zurück. Das Ziel kam immer näher. In dieser Nacht schliefen wir mit zwei weiteren Sippen bei einem Ruderklub. Die Nacht war sehr kalt, aber dafür hatten wir einen schönen Sonnenunter- und Sonnenaufgang.
Dann war auch schon der letzte Tag angebrochen, an dem wir in Großzerlang ankommen sollten. Als wir losliefen waren wir zu erstmals richtig motiviert, weil das Ziel zum Greifen nah schien. Zwischendrin aßen wir viel Traubenzucker und Energieriegel, mit denen wir es endlich an den Lagerplatz schafften, unser Ziel. Nach den vier anstrengenden Tagen waren wir sehr müde, aber wir erinnern uns gerne an unseren Hajk zurück!

SEIT DREI JAHREN „GUT PFAD!“ IN KREUZBERGS MITTE DER PFADFINDERSTAMM FREDY HIRSCH
Gut Pfad! Das ist unsere Begrüßung und Verabschiedung bei den Pfadfindern, besonders sobald wir auf Fahrt und Lager aufbrechen. Einen guten Pfad haben wir Pfadfinder*innen vom VCP (Verband Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder) im Kreuzberger Graefekiez nun seit Januar 2017, als wir mit den ersten Gruppenstunden angefangen haben. Damals mit nur 4 Kindern und einem Team von 4 Gruppenleiter*innen und keinem (Zelt)Material.

Innerhalb von nun fast 3 Jahren sind wir auf über 100 aktive Kinder, Jugendliche, Studierenden und Ältere gewachsen. Unsere Heimat haben wir in den Gruppenräumen des Jugendturms der Melanchthon-Kirche gefunden, wo sich unsere beiden Kindergruppen und unsere fünf Gruppen für ab 10jährige wöchentlich treffen. Unsere Leiter*innerunde alle zwei Wochen.

Jährlich finden zwei große Zeltlager statt: Das Pfingstlager über ein verlängertes Wochenende und das Sommerlager. Das Pfingstlager, mit allen Altersstufen und mit unseren Freunden aus den anderen VCP-Stämmen aus Berlin und Brandenburg, in die nähere Umgebung, wo wir immer in eine andere Spielwelt eintauchen: mal in eine Piratenwelt, mal dreht sich alles um Drachen oder wir gehen mit Ronja Räubertochter auf Abenteuer. Das Sommerlager verbringen wir meistens in der Ferne, zum Beispiel bei schwedischen Seepfadfindern, um das Segeln zu erlernen.
Diesen Sommer waren wir in der Provence mit unserem Partnerstamm aus Ingelheim am Rhein, wo wir uns eine eigene Super Mario Welt mit Jump-and-Run-Spielen aufgebaut haben. Neben dem Standlager gehen wir auch für mehrere Tage auf Hajk, wo wir die Umgebung erkunden und Land und Leute kennenlernen. Sommerlager 2020 wird ein besonderes Zeltlager. Wir bleiben zwar in Berliner Nähe, fahren aber auf ein mehrere Hundert Personen großes Zeltlager mit internationalen Gästen.

Unsere Warteliste für begeisterte Kinder ist lang! Gerne würden wir jedes einzelne aufnehmen – das ist leider nicht möglich, da wir nicht genug Gruppenleiter*innen haben. Deshalb suchen wir interessierte Jugendliche und junge Erwachsene ab 16, die sich eine ehrenamtliche Tätigkeit in einer naturliebenden Gemeinschaft vorstellen können:
• wir sind die größte Jugendorganisation der Welt und sind bundesweit und international vernetzt
• wir bilden zur Jugendleiter-Card (JuLeiCa) aus
• wir sind basisdemokratisch, pazifistisch, Regenbogenbunt, vielfältig und mehr
• wir haben Kekse, verkaufen sie aber nicht, sondern essen sie selber :) Fühlst du dich angesprochen? Dann bist du herzlich eingeladen, vorbeizuschnuppern.

Wir suchen auch nach folgendem Material für unsere Zeltlager, welches eventuell woanders nicht mehr gebraucht wird:
• Transportkisten aus Alu oder Stahl (z.B. Zarges, Estor,...)
• große robuste Seesäcke
• holzverarbeitendes großes und kleines Werkzeug (Hammer, Beil, Axt, Säge usw.)
• wir freuen uns auch über jede Spende, um Zeltmaterial zu kaufen und Fahrten, Lager und Gruppenleiter*innenausbildungen zu finanzieren bzw. es denen zu ermöglichen, die es sich sonst schwer leisten können.

Simon Dürsch, Stammesleiter

GUT PFAD: DRACHEN IM LANDESPFINGSTLAGER BERICHT VON DEN PFADFINDERN / DANK AN DIE GROSSZÜGIGEN SPENDER
Über Pfingsten findet jedes Jahr das Landespfingstlager des Verbands Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder VCP-Berlin-Brandenburg statt. Diesmal ging es zur mecklenburgischen Seenplatte bei Rheinsberg.
Insgesamt hatte das Pfadfinderlager 200 Teilnehmer, wobei von diesen allein 50 aus unserem Kreuzberger Stamm kamen. Das Wetter war heiß, die Stimmung großartig!
Durch den See und die Wasserschlacht war eine Abkühlung bei den warmen Temperaturen immer möglich. Das Motto des diesjährigen Pfingstlagers war „Drachen“.

Neben einem Drachengeländespiel, dem Basteln von Drachenmasken und Drachenminiaturbooten und das bauen von Drachenspeeren und einem Drachenturm, gab es sogar eine eigene Währung - den Drachentaler - mit dem die Kinder in der Drachenoase „Zum Tiefflieger“ Lava-Süßigkeiten und Eisdrachengetränke kaufen konnten. Es stellte sich heraus, dass bestimmte Artefakte fehlten, um mit den Drachen friedlich in einem Land leben zu können. Es kam schlussendlich zu einer riesigen Wasserschlacht, bei der die Artefakte von den Kindern erobert wurden und damit auch die Drachenfreunde und die Drachenprinzessin gerettet werden konnten.
Einen Höhepunkt erlebten wir am Sonntagvormittag, als unser Kreuzberger Pfarrer Christoph Heil unserer Einladung gefolgt ist und den Lagergottesdienst mit Halstuch und Gitarre, im kühlen Schatten von Obstbäumen feierlich gehalten hat. An dieser Stelle möchten wir auch ein riesiges Dankeschön an all unsere Spender aussprechen, ohne die wir solche Abenteuer für die Kinder und Jugendlichen unseres Stammes nicht ermöglichen könnten.
Besonderen Dank dem Mitarbeiterkreis des Melanchthon-Café, mithilfe dessen Unterstützung wir wichtige Küchenmaterialien kaufen konnten. Wir danken zudem der VCP-Stiftung, die Pfadfindergruppen im Aufbau, wie wir noch eine sind, finanziell unterstützen. Vielen Dank auch an unsere Gemeinde in Kreuzberg-Mitte für die Zuschüsse für den Kauf einer Schlafjurte, eines großen Schwarzzeltes, in dem wir unsere Kinder unterbringen. Bei weiteren Fragen oder wer gerne mitmachen möchte (wir suchen Leiterinnen und Leiter ab 16 Jahre) gerne eine Email an: xberg@vcp-bbb.de Simon Dürsch, Stammesleiter

IN DER WILDEN NATUR ZU FUSS UNTERWEGS SEIN HAJK-BERICHT DER SIPPE TRUTHAHN
Mit Mitgliedern unseres Pfadfinder*innenverbandes in Berlin und Brandenburg (VCP-BBB) veranstalten wir in der ersten Hälfte der Osterferien immer eine Ausbildungswoche für unsere 13-18 jährigen in 3 verschiedenen Kursen. Einer davon ist der Gruppenleiter*innenkurs, bei dem wir zur JuLeiCa (Jugendleiter*innen-Card) ausbilden. Einer der Höhepunkte der Kurse ist der 24-Stunden-Hajk, bei dem die Teilnehmenden ohne Gruppenleitung alleine zurechtfinden müssen. Das Wort „Hajk“ haben wir in Deutschland schon vor vielen Jahrzehnten von schwedischen Pfadfindern mitgebracht und bedeutet in kleinen Gruppen, minimalistisch ausgestattet, mehrere Tage in der wilden Natur zu Fuß unterwegs sein. Mathilda, Henni und Juju sind alle 13 Jahre alt und von der Sippe Truthahn des Stammes Fredy Hirsch VCP-Kreuzberg. Sie berichten über ihren Hajk: „In verschiedenen kleinen Hajk-Sippen liefen wir von Vietmannsdorf in der Uckermark aus in verschiedene Richtungen.
Anhand von Karten mit Aufgaben und Hinweisen mussten wir von Punkt zu Punkt laufen, um neue Hinweise und Material zu finden und letztendlich auch unseren Schlafplatz. Den ersten Zettel zu finden fiel unserer Sippe leicht, doch um den zweiten Zettel zu finden, suchten wir eine halbe Stunde lang an der falschen Kreuzung, bis wir auf der Karte bemerkt haben, dass wir noch eine weiterlaufen mussten. Dann hatten wir einen wunderschönen Schlafplatz am See gefunden, und nachdem wir unsere Zelte aufgebaut hatten, wollten wir mit Seewasser Nudeln kochen. Unser Problem: das Seewasser war voll mit Dreck, also Holz, Algen, Sand usw. Um sauberes Wasser zu bekommen, überlegten wir uns das Seewasser durch eine Socke zu filtern. Um Gestank zu vermeiden entschieden wir uns dann doch für ein Geschirrhandtuch. Also kochten wir das gefilterte Wasser gut ab und dann die Nudeln darin. Unsere Nudeln aßen wir dann genüsslich mit Pesto.
Vor dem Schlafen gehen spielten wir noch eine Runde Werwolf und machten dann die Taschenlampen aus. Am nächsten Morgen war es dann auch nicht mehr weit zum Lagerplatz.“

HALLO DU! NEUE PFADFINDER*INNENGRUPPE
Im Kreuzberger Graefekiez gründen wir eine neue Pfadfinder*innengruppe für Jugendliche von 15-18 Jahren, zu der wir Dich gerne einladen wollen.
Wir werden wandern, segeln, klettern, auf dem Feuer kochen, Gitarre spielen und an internationalen Lager teilnehmen. Vor allem aber werden wir als Gruppe uns selbst kennenlernen und neue Freunde finden.
Als Pfadfinder*innen stehen wir für das gemeinsame und freie in der Natur unterwegs sein.
Wir glauben, dass Jugendliche durch die frühe Übernahme von Verantwortung in die Gruppe an Persönlichkeit und Charakter wachsen.
Eine Überquerung der Alpen, Zelten auf den endlosen Hochebenen Norwegens, Geländespiele mit 300 Teilnehmern, segeln von Hamburg nach Stockholm… Alles ist möglich.
Denn was wir machen und wer wir sind, das entscheidest DU mit!
Wenn du Fragen hast, schreib mir per Whatsapp oder SMS: 0176 24009169. Bei Interesse natürlich sowieso ;-) ! Wir freuen uns auf Dich!
Simon Dürsch Pfadfinder*innenstamm Fredy Hirsch

UNTERSTÜTZEN SIE UNSERE PFADFINDER-ARBEIT NEUE ZELTE UND TÖPFE FÜR UNSERE PFADFINDER*INNEN: HELFEN SIE MIT!
Liebe Gemeinde, vielleicht kennen Sie uns schon von einer Gemeindeveranstaltung oder Sie haben über andere Kanäle von uns gehört: wir sind der Pfadfinder*innenstamm Fredy Hirsch VCP-Kreuzberg.
Unsere Pfadfinder*innengruppe gibt es nun seit zwei Jahren. Zwei Jahre, in denen wir innerhalb der Räume des Jugendturms der Melanchthon-Kirche unsere Jugendarbeit machen, um von dort aus in die Welt aufzubrechen. Und zwei Jahre, in denen wir extrem gewachsen sind. Unsere Arbeit trifft im Kiez auf so viel Nachfrage, dass wir mittlerweile über 65 aktive Kinder, Jugendliche und Gruppenleiter*innen sind und eine leider lange Warteliste führen. Eine Warteliste mit vielen interessierten Kindern, für die wir neue Gruppen gründen wollen, wozu uns aber zurzeit noch Gruppenleiter*innen fehlen. Wir werden also immer größer! Das ist toll, stellt uns aber vor ein ziemliches Problem: Es fehlt uns gravierend an pfadfindertypischer Grundausstattung: Zelte, Töpfe, Werkzeug,…
Wir haben uns in den letzten 2 Jahren schon selbst um altes Zeltmaterial von anderen Pfadfinder*innenstämmen bemüht und das ein oder andere bekommen. Auch konnten wir zwei neue kleine Zelte (Kohten) durch großzügige Spenden von Familie und Freunde erwerben – vielen Dank nochmal dafür! Wir sind jedoch so sehr gewachsen, dass es immer noch vorne und hinten nicht reicht. Besonders Gruppenzelte (Jurten) und eine Lagerküche fehlen uns noch komplett.
Wenn wir zum Beispiel an Pfingsten auf das alljährliche Pfingstzeltlager fahren, reichen unsere Zelte nicht, um alle unterzubringen.
Deshalb bitten wir um Ihre Unterstützung. Auf folgender Liste sind die Materialien aufgeführt, die uns akut fehlen. Vielleicht können Sie uns finanziell bei der Beschaffung der einen oder anderen Sache helfen.
Der Betrag kommt in vollem Umfang unserer Ortsgruppe zugute. Für unsere Spender*innen werden wir uns ein besonderes Dankeschön ausdenken. Bitte informieren Sie uns über die getätigte Spende. Gerne beantworten wir im Vorfeld alle Fragen: xberg@vcp-bbb.de
Kontoverbindung:
Evangelische Kirchengemeinde in Kreuzberg-Mitte IBAN: DE28 5206 0410 5203 9955 69 BIC: GENODEF1EK1 Verwendungszweck: Spende für Pfadfinder

Wir freuen uns über jede Unterstützung und danken für Eure Hilfe!

Der Pfadfinder*innenstamm Fredy Hirsch

EIN JAHR CHRISTLICHE PFADFINDER IN KREUZBERG-MITTE EINLADUNG ZUM JAHRESTAG AM 5. MAI IM ST. JACOBI-KIRCHGARTEN
Schon länger hatte ich das Gefühl, dass mir irgendetwas in meinem Kreuzberger Kiez fehlt, nachdem ich vor einigen Jahren von Ingelheim am Rhein (Rheinhessen) in die Bundeshauptstadt gezogen war. Motiviert durch ein Landeslager des VCP Hessen 2016 auf dem Bundeszeltplatz in Großzerlang kam dann die Idee: Wieso eigentlich gibt es noch keinen VCP Stamm in der Mitte Berlins? Über einen engen Kontakt zum Landesbüro, Landesrat und zur Landesleitung wurde alles ins Rollen gebracht. Als nächstes mussten Räumlichkeiten gefunden werden. Also wurden Pfarrer und Mitarbeitende der Kirchengemeinden angeschrieben und erste Termine zum Besprechen und Besichtigen ausgemacht. Zeitgleich wurde nach Personen gesucht, die mithelfen. Dafür wurden an den großen Unis und Hochschulen Aushänge an sämtlichen Schwarzen Brettern aufgehängt. Aber auch im Kiez an jedem Geschäft, das dazu bereit war. Insgesamt über 100 Aushänge. Auch virtuell wurde gesucht: Eine Seite bei Facebook zu erstellen ist ganz einfach. Diese musste dann in den einschlägigen Gruppen und Seiten, in der sich viele Pfadinder austauschen, geteilt werden. Jeder kennt irgendwen in Berlin und so wurde die Seite verbreitet.

Ende Januar 2017 war es dann soweit. Ein Gespräch mit Pfarrer Holger Schmidt und Gemeindepädagogin Lea Garbers ist äußerst positiv gelaufen, und die Räumlichkeiten im Jugendturm der Melanchthon-Kirche schienen perfekt. Inzwischen hatte sich ein internationales Team aus meist Studentinnen und Studenten zusammengefunden, die alle schon seit früher Jugend bei den Pfadfindern waren, nach Berlin gezogen sind und gerne weiter aktiv an der Pfadfinderarbeit beteiligt sein wollen.
Das Leitungsteam hatte genügend Kinder beisammen, um eine erste Gruppenstunde anbieten zu können. Diese war vor allem geprägt durch viele Fragen. Die Leiterinnen und Leiter konnten die Kinder so begeistern, dass alle in den kommenden Wochen mit dabeigeblieben sind und später sogar Freunde mitgebracht haben. Auf das Landespfingstlager 2017 hatten sich alle sehr gefreut. Aus dem Stand waren wir mit unschlagbaren 19 Teilnehmern angereist. 
Da wir noch kein Material hatten, halfen das VCP Land und andere Stämme aus. Zum Bundeslager in Wittenberg sind wir dann mit 13 Teilnehmern gefahren. Das Glänzen in den Augen und die Freude in den Gesichtern der Kinder nach der Ankunft am Bahnhof, zurück in Berlin war unbeschreiblich. Begeisterung pur! Unser Team hat sehr viel Arbeit, Zeit und Mühen und vor allem viel Herzblut in dieses Projekt gesteckt. Ohne motivierte, engagierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wäre das nicht möglich gewesen. In Berlin Kreuzberg gibt es nun den VCP Stamm Fredy Hirsch mit über 50 aktiven Pfadis, drei Gruppen für 7 bis 15-jährige und einer Leitungsrunde die regelmäßig zu Treffen kommen, und es kommen stets neue Kinder, Jugendliche und Leiterinnen und Leiter dazu. Dass es so viele nach so kurzer Zeit werden, hatte niemand erwartet.

Die erfolgreiche Neugründung wollen wir ganz groß feiern! Die Kreuzberger Pfadfinder laden alle ganz herzlich zu ihrem ersten Geburtstag ein: am Samstag, 5. Mai ab 15 Uhr in St. Jacobi. Wir laden ein, unsere Zelte zu begutachten und alle Leiter bei Spiel und Spaß kennen zu lernen.
Es werden auch viele Pfadfinder von anderen Berliner Stämmen vor Ort sein. Es gibt Kaffee und Kuchen, später ein typisches Pfadfinder-Abendessen. Ab 20 Uhr findet der überbündische Singe-Abend am Lagerfeuer und ab 22 Uhr eine Lichterandacht im Altarraum der Kirche statt. - Simon Dürsch Pfadfinderstamm Fredy Hirsch VCP-Kreuzberg

CHRISTLICHE PFADFINDER IN KREUZBERG

Unsere Pfadfinder in der Melanchthon-Kirche suchen noch Verstärkung
Seit Ende Januar finden jeden Mittwoch in unserem neuen Pfadfinderstamm VCP-Kreuzberg Sippenstunden statt. Unsere erste Gruppe, Sippe Habicht, besteht aus sechzehn 10-13 jährigen. Davon sind sieben Mädchen und neun Jungs. Geleitet und organisiert wird die Sippe von einem 8-köpfigen Team bestehend aus erfahrenen Pfadfinderinnen und Pfadfindern aus vielen Teilen Deutschlands sowie aus Österreich und aus Frankreich. Unser Pfadfinder-Raum liegt im Jugendturm der Melanchthon-Kirche in der Evangelischen Kirchengemeinde in Kreuzberg-Mitte. Den Raum haben wir pfadfinderisch gestaltet.
Wir sind ein Teil des VCP (Verband Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder), nehmen regelmäßig dessen Angebote wahr und organisieren und gestalten diese mit.
Die Sippe Habicht war in den vergangenen Monaten schon sehr aktiv: In den Osterkursen wurde, zusammen mit anderen „Pfadis“ aus Berlin, Pfadfinderwissen vermittelt. Es gab einen Hajk, bei dem die Jugendlichen 24 Stunden auf sich alleine gestellt waren und eine große Strecke zurücklegen mussten, und es wurde viel gespielt und gesungen. Auf dem Pfingstlager mit 170 Pfadis aus ganz Berlin und Brandenburg wurde rund um das Motto „Piraten“ ein riesiges Geländespiel über mehrere Tage veranstaltet. Höhepunkt bisher war jedoch das Bundeslager in der Lutherstadt Wittenberg mit 4.000 Pfadis aus ganz Deutschland und mit Gästen aus der ganzen Welt. Wir Kreuzberger haben dort zusammen mit zwei weiteren Pfadfinderstämmen eine Kochgruppe gebildet: mit einem Stamm aus Bayern, vom Starnberger See, und mit dem Stamm aus der Kreuzberger Partnerstadt Ingelheim am Rhein in Rheinland-Pfalz. Das Motto drehte sich um „Weitblick“ und Martin Luthers Mut.
Zurück in Kreuzberg, wollen wir nun weitere Sippen für Jugendliche und eine Meute für Kinder von 7 bis 9 Jahren öffnen.
Text und Foto: Simon Dürsch