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St. Simeon-Kirche

St. Simeon-Kirche - Wassertorstraße 21a - 10969 Berlin

Die Kirchengemeinde St. Simeon ist aus der Neuen-Luisenstadt-Gemeinde (spätere St.-Jacobi-Gemeinde) hervorgegangen. Im Jahr 1868 war die Zahl der Gemeindeglieder der Neuen-Luisenstadt-Gemeinde auf über 60.000 angewachsen. Daraufhin wurde die St.-Simeon-Gemeinde gegründet.

1869
als Notkirche wird eine Kapelle an der Wasserstorstraße 21a erbaut, diese wurde während des Neubaus der St.-Simeon-Kirche an den rückwärtigen Teil des Grundstückes versetzt, um Platz für den Neubau zu schaffen

1886
Gründung der St.-Simeon-Gemeinde

1893
Grundsteinlegung der neogotischen Backsteinkirche am 31. Oktober in der Wassertorstraße 21a

1897
Einweihung der St.-Simeon-Kirche am 8. Dezember

1945
Teilweise Zerstörung im Zweiten Weltkrieg. Der Wiederaufbau nach dem Zweiten Weltkrieg kam nur schrittweise voran.

1956
Der Kirchturm erhält wieder sein vergoldetes Kreuz

1961
Wiedereinweihung am 26. Februar durch Bischoff Otto Dibelius

1981-84
Sanierung des Kirchturms und der Frontseite

2013
Fusion mit den ehemaligen Kirchengemeinden Melanchthon und St. Jacobi-Luisenstadt zur Evangelischen Kirchengemeinde in Kreuzberg-Mitte.

2015
Start der ersten Flüchtlingskirche Deutschlands in den Räumlichkeiten des Standortes St. Simeon der Ev. Kirchengemeinde in Kreuzberg-Mitte

 

Die St.-Simeon-Kirche ist eingebaut in die geschlossene Straßenfront. Sie entstand nach den Entwürfen des Königlichen Baurats Franz Schwechten. In der Straßenfluchtlinie liegt ein viergeschossiges Gebäude, das als Eingangs- und Gemeindehaus dient. Der 76,5 Meter hohe, quadratische Turm ragt unmittelbar aus dem Mittelteil der Straßenfront auf. Im Turm hängen drei Gussstahlglocken von 1897 die in beiden Weltkriegen nicht zur Herstellung von Geschossen eingeschmolzen wurden. Ihre Inschriften lauten „ehre sei Gott in der Höhe“ (Lk. 2,14), „Es ist eine Ruhe vorhanden dem Volke Gottes“ (Hebr. 4, 9) und „Kommt her zu mir alle, die ihr mühselig und beladen seid, ich will euch erquicken.“ (Mt. 11,29).

Benannt wurde die Kirche nach Simeon, der laut Lukas-Evangelium mit seinen Augen den künftigen Heiland gesehen hat. Das Portal ist mit zwei überlebensgroßen Sandsteinfiguren – Simeon und Hannah – geschmückt.

Der Wiederaufbau der Kirche erfolgte in mehreren Abschnitten. Das mächtige Kirchenschiff wurde in Höhe der Empore waagerecht geteilt, um im Erdgeschoss Gemeinderäume in Größe der Kirche zu gewinnen. An Stelle des Altarraums wurde ein Anbau mit Treppenhaus errichtet, um in das Obergeschoss zu gelangen, wo sich der Kirchraum befindet. Der Altarraum liegt jetzt an der Turmseite. Die Turmspitze wurde in vereinfachter Form erneuert.

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